Fertilität.

Neue ökonomische Perspektiven auf ein altes Thema

27. Mai – 29. Mai 2016

Essen

 

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Einen Flyer mit weiteren Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Seit Thomas Malthus zeigen Ökonomen ein großes Interesse an den Determinanten von menschlicher Fertilität. Im 20ten und 21ten Jahrhundert ist dieses Thema noch wichtiger geworden, da Frauen eine wachsende Kontrolle über ihre Fertilitätsentscheidungen erlangt haben. Diese Revolution hält noch immer an und wird von ähnlichen Fortschritten in der pränatalen Vorsorge und Neugeborenenversorgung begleitet, was zu einer Verbesserung der frühen Lebenssituation einer jeden neuen Generation führt. Damit einhergehend werden durch die Verbreitung moderner Verhütung, (selektiver) Abtreibung und künstlicher Befruchtungsmethoden neue Möglichkeiten geschaffen. Jedoch sind einige der sozialen und ökonomischen Konsequenzen dieser Veränderungen noch unklar. Ziel dieser Konferenz ist es, zu einem tieferen Verständnis darüber beizutragen, welche Wechselwirkungen zwischen sozialen Veränderungen und Fertilitätseintscheidungen bestehen.

 

Beispiele für geeignete Themen:

  • Finanzielle Anreize und Fertilität
  • Der Effekt der Geburtenfolge
  • Karriere-Effekt/Arbeitsangebot und Fertilität
  • Methodische Fragestellungen
  • Reproduktionsgesundheit und Familienplanung
  • Fertilitätspräferenzen in Industrie- und Entwicklungsländern
  • Kinderlosigkeit
  • Zeitliche Aspekte von Fertilität
  • Einstieg in die Mutterschaft und nachfolgende Geburten
  • Fertilität und Mutter-/Säuglingsgesundheit
  • Fertilität und soziale Mobilität - Intergenerationelle Übertragungen
  • Interventionspolitik und Fertilität
  • Geschlechterverhältnis bei Geburt

 

Hauptredner

Wissenschaftlicher Beirat

 

Call for Papers

Paper mit geeigneten Themen sollten bis zum 28. Februar 2016 in pdf-Format an contact.conference (at) ibes.uni-due.de gesendet werden. Wir ermutigen auch junge Forscher teilzunehmen. Es wird keine Registrierungsgebühr für die Konferenz erhoben.